Mein sonstiges Leben

Fakten, die (mehr oder weniger) in meinem Lebenslauf zu finden sind

Mein Studium der Betriebswirtschaft mit internationaler Ausrichtung gab mir die Gelegenheit, in Hongkong, den USA, Indonesien, Frankreich und Schottland zu arbeiten bzw. zu studieren, so dass ich jetzt Deutsch, Englisch, Französisch und Italienisch spreche. Ich finde Sprachen einfach faszinierend! Vor kurzem habe ich mir ein Buch gekauft, das einem die Grundlagen von Japanisch vermitteln soll, aber ich habe schnell entschieden, dass ich ein zweites Leben benötigen werde, um Japanisch zu meistern. Ich lebe mit meiner Familie und einer Millionen Wollmäuse (ja, ich hasse putzen!) in Deutschland und arbeite im Marketing.

Es war unvermeidlich, dass ich früher oder später etwas mit Büchern machen würde, denn es ist sogar Teil meines Namens: Boeker heißt Bücher auf Plattdeutsch und Beate kommt aus dem Lateinischen und heißt “die Glückliche”. Mit einem Namen, der “glückliche Bücher” heißt, kann man ja eigentlich nichts anders tun, als Wohlfühlromane zu schreiben, oder?

Fakten, die ganz weit weg von meinem offiziellen Lebenslauf sind

Ich bin ein vorsichtiger Weltenbummler.

Wenn man mich zuerst kennenlernt, denkt man, dass ich voller Energie und enthusiastisch bin, immer einen flotten Spruch auf den Lippen habe und bei der leisesten Provokation auf und ab hüpfe (sei es nun vor Freude oder vor Wut). Wenn man mich ein wenig besser kennenlernt, stellt man fest, dass ich nicht alles so einfach abperlt.

Beide Seiten sind Teile von mir. Aber ich glaube, das ich meine wichtigste Eigenschaft in einem Wort zusammenfassen kann: Ich bin neugierig. Alles mögliche kann meine Fantasie entflammen.

- Wenn jemand in einer Erdnussbutterfabrik arbeitet, will ich wissen, wie man die Schale von den Erdnüssen abbekommt, am liebsten mit einer kompletten Führung durch die Produktion.
- Wenn jemand sich mit seiner Mutter streitet, möchte ich wissen, warum und würde am liebsten auch ihre Seite hören.
- Wenn jemand im Ausland gelebt hat, möchte ich wissen, was gefiel und was nicht und warum man wieder zurück ist.

Ich habe ständig großen Hunger danach, zu lernen, zu verstehen wie Dinge funktionieren und wie Menschen ticken. Neues lernen ist das Gewürz des Lebens. Solange wir ehrlich sind, können wir einander wirklich begegnen.

Interessen?

Diese Frage bringt mich immer ins Schleudern, weil es so viele Dinge gibt, die ich früher gemacht habe, aber jetzt nicht mehr . . . denn Schreiben nimmt viel Zeit in Anspruch!

- Ich habe gequiltet. Das dicke, weiche Material fühlte sich so kuschelig in meinen Händen an und ich fand es toll, zu sehen, wie langsam eine Form in dem ganzen Flausch entsteht. Ich fand es auch beruhigend, dass in unserer schnellen Welt etwas so lange dauern kann und so befriedigend sein kann. Aber es ist schon Jahre her, dass ich zuletzt gequiltet habe.

- Ich habe Golf gespielt. Mein Mann und ich haben zur gleichen Zeit damit angefangen. Es ging mir nicht so sehr darum, diesen kleinen Ball zu treffen und irgendwohin zu befördern. Was mir gefiel, war die frische Luft und die Zeit, die wir zusammen verbracht haben. Ich mochte auch die beeindruckend schönen Landschaften der Golf-Clubs. Es gibt aber einen großen Nachteil beim Golfen. Wenn man es spielt, ist der Tag vorbei . . . und das ist mit Familie einfach keine Option.

- Ich habe alte Möbel restauriert. Das war ein wenig wie quilten, nur dreckiger. Man verbringt Stunden damit, die Oberfläche abzuschleifen, eine Lage nach der anderen. Um am Ende hat man etwas Wunderschönes.

- Natürlich lese ich! Das Buch muss mich glücklich machen und mich weit weg locken, entweder in eine andere Zeit oder an einen anderen Ort. Ich liebe es, in ein Buch zu hüpfen, wie andere Leute in ein Flugzeug hüfen und einfach in die Sonne zu fliegen. Georgette Heyer, Mary Stewart, L.M. Montgomery, Elizabeth Peters, Sarah Caudwell, Agatha Christie und Dorothy Sayers sind einige meiner Lieblingsautorinnen.

- Oh, ich habe doch ein relativ aktuelles Hobby: Ich nehme Gesangsstunden, obwohl mir mein Lehrer jede Woche leid tut. Er hört all die falschen Noten . . . ich nicht.